Donnerstag, 28. Juli 2011

Lärmterror


Bürgermobbing und Lärmterror

in der mittelfränkischen Kreisstadt Zirndorf gelebte Wirklichkeit


Die mittelfränkische Kreisstadt im Landkreis Fürth ist ein aufstrebendes und eigentlich schönes Städtchen. Besucher werden dies auch bestätigen.

Doch wo Licht ist, da ist auch Schatten!

So werden auch hier berechtigte Bürgerinteressen zunehmend ignoriert. Man setzt auch hier bei Problemen auf schlichtes Aussitzen, anstatt nach Lösungen zu suchen. Es ist auch hier, wie in der ganzen heutigen Gesellschaft, der Wille in strittigen Dingen nach Alternativen zu suchen, der Rücksichtslosigkeit und Rechthaberei gewichen. Dies macht die nun folgende Geschichte deutlich.

Die stadteigene Wohnungsbaugesellschaft WBG modernisiert seit Jahren schon ganze Häuserzeilen. Dies ist ja eigentlich lobenswert auch hat man als Anwohner hierfür grundsätzlich Verständnis. Doch wenn alles immer wieder mit einer beispiellosen Rücksichtslosigkeit betrieben wird und die WBG sich gegenüber berechtigter Beschwerden taub stellt, ist die folgende Beschwerde an den Bürgermeister der Stadt Zirndorf durchaus verständlich.

Am 15. April 2011 schrieb Hardy Riedel diese Beschwerde:

Sehr geehrter Herr Zwingel,

"Lärm macht krank!"

Da sage ich Ihnen sicherlich nichts Neues. Doch scheint dies niemanden an den seit Jahren offenen Baustellen der WBG auf der Burgfarrnbacher Straße, Ecke Weinleithe, zu interessieren.

Wenn ich von jahrelangen Baustellen spreche dann beziehe ich auch den, inzwischen abgeschlossenen, Bau des Parkhauses mit ein.

Seit Jahren haben wir hier als Anwohner unter permanenten Baulärm, auch während der Mittagszeiten, zu leiden.

Seit Jahren werden von Montag bis Samstag bis weit nach 17:00 Uhr laute Abbrucharbeiten, Steinschneidearbeiten, Erdverdichtungsarbeiten etc. durchgeführt. Ein Ende dieses Lärm-Terrors ist nicht abzusehen.

Für meine Frau und mich ist diese jahrelange Minderung unserer Wohnqualität ohne Entschädigung nicht mehr hinnehmbar.

Sie als Mitglied des Aufsichtsrates der WBG Zirndorf sind hierfür mitverantwortlich.

Ich ersuche Sie daher dringend und zeitnah hier Abhilfe zu schaffen.

Bitte nehmen Sie zu meiner Beschwerde Stellung und nennen Sie mir den Zeitpunkt, wenn dieser Lärm-Terror ein Ende hat und in welcher Form wir für die jahrelang erlittene Minderung unserer Wohnqualität entschädigt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Hardy Riedel

Genau nach dem üblichen Schema, mit dem man heute Beschwerden bearbeitet, kam sogar zeitnah eine Antwort. Der Inhalt jedoch lässt doch sehr zu wünschen übrig. Auf den Inhalt der Beschwerde wird mit keinem Wort eingegangen. Vielmehr wird abgewimmelt indem man auf Nichtzuständigkeit hinweist. Schwache Leistung! Oder?

Sehr geehrter Herr Riedel,

ich leite Ihre Beschwerde zuständigkeitshalber an die Geschäftsführung der WBG weiter. Von dort erhalten Sie nähere Auskunft.

Freundliche Grüße aus dem Zirndorfer Rathaus


Thomas Zwingel Erster Bürgermeister

Stadt Zirndorf, Tel. 0911/9600-106

Sehr geehrter Herr Riedel,

wie Ihnen bereits Herr Bürgermeister Zwingel mitgeteilt hat, wurde Ihre Beschwerde an die Geschäftsstelle der WBG weitergeleitet, die Ihnen dann auch eine Stellungnahme zukommen lassen wird.

Mit freundlichen Grüßen


Dieter Sebastian

2. Bürgermeister der Stadt Zirndorf

Die erste Hoffnung der Verantwortlichen war hier natürlich, dass der Beschwerdeführer jetzt schon die Nase voll hat und sich nicht weiter beschwert. Doch man hatte sich geirrt. Zu groß war die rücksichtslose Lärmbelästigung der WBG Baustelle.

So beschwerte sich Hardy Riedel weiterhin. Denn von den Verursachern hatte er noch nichts gehört.


Sehr geehrter Herr Zwingel.

nachdem ich nach nunmehr 3 Wochen noch immer keine Stellungnahme und schon gar keine Antwort auf meine Fragen, weder von der WBG noch von Ihnen, erhalten habe, jedoch der Lärmterror ganz gezielt an den letzten beiden Samstagen bis weit nach 16:00 Uhr ging, habe ich den Eindruck, dass meine berechtigte Beschwerde, weder von Ihnen noch von der WBG, ernst genommen wird.

Nachdem gerade an den vergangenen Wochentagen (Montag bis Freitag) auf der Baustelle kein Handschlag gemacht wurden war, ging der Lärmterror ausgerechnet am vergangen Samstag besonders lärmend mit Erdverdichtungsarbeiten bis weit nach 16:00 Uhr, weiter.

Am gestrigen Tag wurden lärmende Steinschneidearbeiten in der Zeit zwischen 12:00 Uhr und 13:00 Uhr durchgeführt. Lärmende Erdarbeiten wurden erst um 18:45 Uhr beendet.

Nennen Sie es wie sie wollen. Ich nenne dies Rücksichtslosigkeit. Gute Nachbarschaft sieht anders aus und hört sich auch anders an.

Ich ersuche Sie also nochmals dringend hier Abhilfe zu schaffen und darauf zu drängen, dass mir zeitnah meine Fragen beantwortet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Hardy Riedel

Wieder bleibt man im Rathaus untätig und wimmelt ab.

Sehr geehrter Herr Riedel,

ich habe Ihnen bereits vor drei Wochen mitgeteilt, dass dies eine Angelegenheit der WBG-Geschäftsführung ist. Gleichwohl habe ich Herrn Kordter nun nochmals gebeten, Ihnen baldmöglichst zu antworten. Ich verstehe Ihren Unmut, kann aber zu dem Ablauf der Baumaßnahmen nichts sagen, da ich hierbei nicht eingebunden bin.

Freundliche Grüße aus dem Zirndorfer Rathaus

Thomas Zwingel Erster Bürgermeister

Stadt Zirndorf, Tel. 0911/9600-106

Noch immer kein Wort seitens der WBG.

Sehr geehrter Herr Zwingel,

da muss ich mich doch schon sehr wundern, wenn Sie als Mitglied des Aufsichtsrates der WBG Zirndorf mir mitteilen, keinen Einfluss auf das Gebaren der WBG Zirndorf haben.

Zumal diese augenscheinlich beschlossen hat, die berechtigten Interessen ihrer Nachbarschaft zu ignorieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hardy Riedel

Jetzt beginnen Hinhaltetaktik und Zeitspiel!

Sehr geehrter Herr Riedel,

in den §§ 35 ff GmbH-Gesetz ist die Aufgabenverteilung zwischen Aufsichtsrat und Geschäftsführung klar geregelt.

In das operative Geschäft, und dazu gehören auch die Details der Bauausführung, darf sich der Aufsichtsrat nicht einmischen. Das ist allein Sache der Geschäftsführung.

Freundliche Grüße

Thomas Zwingel Erster Bürgermeister

Stadt Zirndorf, Tel. 0911/9600-106


Sehr geehrter Herr Zwingel,

vielen Dank für die Aufklärung in Sachen Gesellschaftsrecht.

Doch ist mir noch nicht ganz klar was dies in der Praxis zu bedeuten hat. Bedeutet es, dass Herr Kordter und seine WBG tun und lassen können was sie wollen?

Wenn dem so ist, stellt sich für mich die nächste Frage. Darf ich das auch?

Darf auch ich, ohne jegliche Rücksichtnahme auf die Interessen anderer, in dieser Stadt tun und lassen was ich will?

In dem Begriff "Aufsichtsrat" steckt das Wort "Aufsicht". Dies veranlasste mich fälschlicherweise, zu der Annahme, dass Sie als Erster Bürgermeister der Stadt Zirndorf, die Befugnis und auch die Kompetenz haben, dort einzuschreiten, wo die berechtigten Interessen der Bürger der Stadt Zirndorf beeinträchtigt oder gar verletzt werden.

Da sich Herr Kordter und die gesamte WBG keiner Beschwerde stellen, muss doch die Frage erlaubt sein: Wer setzt die berechtigten Interessen der anwohnenden Bürger gegen den Lärmterror der WBG durch?

Sie, als Erster Bürgermeister der Stadt Zirndorf tun es nicht. Das habe ich jetzt begriffen.

Doch wer hat denn jetzt in dieser Stadt Befugnis und Kompetenz die Interessen der Bürger durchzusetzen, wenn nicht Sie?

Bisher dachte ich tatsächlich, dass dies der Bürgermeister und der Stadtrat sowie, in ihrem Auftrag, das Ordnungsamt oder die Polizei tut. Doch hier bleiben alle untätig. Also war dies ein Irrtum meinerseits. Für den ich um Vergebung bitte.

So bitte ich Sie nun letztlich, um eine klare Information an wen ich mich wenden kann um diesen Lärmterror der WBG zu beenden?

Mit freundlichen Grüßen

Hardy Riedel

Auf diese Mail kam schon keine Antwort mehr. Auch wurde keine der gestellten Fragen beantwortet. Warum nur?

Dafür kam dann am 11. Mai 2011 eine Mail von der WBG, dem Verursacher des Baulärms.

Sehr geehrter Herr Riedel,

Ihren Unmut über den Baulärm über längere Zeit ist zwar verständlich, aber Sie müssen auch uns verstehen, dass wir mit über 1.200 Wohnungen an irgendeiner Ecke unseres Wohnungsbestandes Modernisierungs-, und Umbauarbeiten vornehmen müssen. Auch Neubauten sind nicht ausgeschlossen.

Richtig ist, dass die Gartenbaufirma am letzten Samstag gearbeitet hat, damit Zeitverzögerungen im Arbeitsablauf wieder reingeholt werden können. Allerdings ist es auch nicht in unserem Interesse, wenn Lärm verursachende Arbeiten an solchen Samstagen gemacht werden. Wir haben der ausführende Firma aufgegeben, derartige Arbeiten an Samstagen künftig zu unterlassen.

Ihr Hinweis, dass am letzten Montag auch in der Mittagszeit zwischen 12.00 – 13.00 Uhr Schneidearbeiten durchgeführt worden sind, mag zu treffend sein, aber einen gesetzlichen Anspruch auf Mittagsruhe gibt es nicht. Trotzdem werden wir die Firma anweisen, in der Mittagszeit die Arbeiten, die großen Lärm erzeugen, nicht mehr durchzuführen.

Nach Auskunft unserer Bauleitung sollen die Arbeiten an der Burgfarrnbacher Str. 61-65 Ende der 22. KW beendet sein.

Wir bitten insoweit noch um Ihr Verständnis und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

Rudolf Kordter

Wohnungsbaugesellschaft

der Stadt Zirndorf m b H

Lichtenstädter Str. 13

90513 Zirndorf

Registergericht Fürth, HRB 541

Geschäftsführer: Rudolf Kordter, Klaus Bierwagen

Vorsitzender Aufsichtsrat: Thomas Zwingel, 1. Bürgermeister

Tel: 0911 / 60 46 26

Fax: 0911 / 60 51 36

Hier finden wir dann den völlig unsinnigen Satz: „Wir bitten insoweit noch um Ihr Verständnis…bla, bla, bla…“ Der gehört natürlich auch zum Prozedere des Beschwerdeabwimmelns.

Sehr geehrter Herr Kordter,

vielen Dank für Ihre Stellungnahme und Ihre Information.

Leider kann ich Ihre Auffassung nur wenig teilen.

Denn ich bin der festen Überzeugung, dass man mit einer besseren Bauorganisation, mehr manpower und vor allem etwas mehr guter Wille, die Belästigung der nächsten Anwohner schon lange auf ein erträgliches Minimum hätte beschränken können.

Rücksichtnahme und hineinversetzen in den anderen hätte auch dazu beigetragen.

Nachdem unter anderem, in der vergangenen Adventszeit (der Stillen Zeit), jeden Samstag bis zum späten Nachmittag und frühen Abend durch kreischende Steinschneidearbeiten, nicht die geringste "Besinnlichkeit" aufkommen konnte, kann ich für Ihre Art eine Baustelle zu betreiben kein Verständnis mehr aufbringen.

Sie können mir nicht erzählen, dass es monatelang absolut notwendig war, diese Baustelle bis 18:45 lärmend zu betreiben.

Ihre Art diese Baustelle zu betreiben hat dafür gesorgt, dass ich WBG Zirndorf mit Rücksichtslosigkeit verbinde.

Mit freundlichen Grüßen

Hardy Riedel

Daraufhin gab es keine weitere Antwort. Dafür wurde aber weiterhin auch samstags bis spät abends gelärmt.

Sehr geehrter Herr Kordter,

ganz offensichtlich scheint die ausführende Gartenbaufirma sich sehr wenig aus Ihrer Anweisung, lärmende Arbeiten in der Mittagszeit und während der Samstage zu vermeiden, zu machen.

Denn gerade in diesem Moment werden wieder lärmende Erdverdichtungsarbeiten durchgeführt. Am Samstag den 14. Mai wurden auch wieder Steine geschnitten.

Woran liegt das? Haben Sie Kommunikationsprobleme oder fehlt Ihnen die notwendige Autorität?

Gruß

Hardy Riedel

Wieder keine Antwort. Wieder werden keine gestellten Fragen beantwortet.

Sehr geehrter Herr Kordter,

heute ist Donnerstag der 23. Kalenderwoche. Zum besseren Verständnis, es ist bereits Ende der 23. Kalenderwoche. Noch immer finden lärmende Steinschneidearbeiten statt.

Zusätzlich ist man jetzt dazu übergegangen meine Garage durch Baufahrzeuge zu blockieren. Ich ersuche Sie also dringend dafür zu sorgen dass dies unterbleibt.

Teilen Sie mir außerdem umgehend mit, wann diese Baustelle definitiv beendet sein wird. Bitte keine Schätzungen. Damit kann ich nichts anfangen.

Mit freundlichen Grüßen

Hardy Riedel

Keine Antwort. Dafür aber noch mehr Lärm.

Sehr geehrter Herr Kordter,

wollen sie mich auf den Arm nehmen (höflich ausgedrückt)? Wir haben Montag der 25 KW. Den ganzen Tag auch gerade jetzt in der Mittagszeit, werden kreischende Steinschneidearbeiten durchgeführt. Eine Antwort auf meine letzten Mails bleiben Sie mir schuldig. Glauben Sie bloß nicht, dass Sie diese Sache einfach ignorant aussitzen können. Ich behalte mir jetzt vor diesen Lärm & Bürgerterror öffentlich zu machen.

Mit freundlichen Grüßen

Hardy Riedel

Da sich die WBG weiterhin Beschwerderesistent zeigt, schreibt Hardy Riedel erneut an den Bürgermeister.

Sehr geehrter Herr Zwingel,

ganz offensichtlich sind die berechtigten Interessen Ihrer Bürger Ihnen völlig egal. Der monatelange Lärmterror ausgehend von der WBG Baustelle Burgfarrnbacher Straße geht unvermindert weiter.

Herr Kordter versicherte mir, dass die Arbeiten dort Ende der 22 KW beendet sein würden. Ganz offensichtlich hat er hier vorsätzlich gelogen. Denn auf meine Frage: Wann jetzt endlich mit einem Ende dieses Lärmterrors zu rechnen sei, antwortet er mir gar nicht erst.

Stattdessen muss ich mich jetzt von den Gartenbauarbeitern beleidigen lassen, wenn ich sie auf die übliche Mittagsruhe hinweise. Ich erwarte von Ihnen hier umgehend eine Lösung und ein Machtwort!

Mit freundlichen Grüßen

Hardy Riedel


Auch jetzt bleibt das Rathaus untätig. Der Bürgermeister, Vorsitzender des Aufsichtsrates der WBG kann angeblich nichts unternehmen. Kann er oder will er nicht?!

Sehr geehrter Herr Riedel,

ich habe Ihre Mail wiederum an die Geschäftsleitung der WBG weitergeleitet, da ausschließlich diese dafür zuständig ist. Der Aufsichtsrat hat sich aus dem operativen Geschäft fernzuhalten und kann zudem allenfalls als Kollegialorgan agieren. Allerdings bin ich schon der Meinung, dass Herr Kordter Ihnen eine Antwort auf Ihre Fragen zukommen lassen sollte; er wird dies sicher zeitnah tun.

Im übrigen kann ich den Baustellenlärm nicht ändern oder beseitigen, da es hierfür keine Rechtsgrundlage gibt. Die von Ihnen zu Unrecht ins Feld geführte "Mittagsruhe" gilt nach der entsprechenden Bundesimmissionsschutzverordnung nur für Haushalts- und Gartenarbeiten, nicht aber für gewerbliche Arbeiten. Baustellenarbeiten sind immer gewerblicher Natur.

Freundliche Grüße aus dem Zirndorfer Rathaus
Thomas Zwingel Erster Bürgermeister

Stadt Zirndorf, Tel. 0911/9600-106


Sehr geehrter Herr Zwingel,

vielen Dank für Ihre prompte Antwort.

Vielleicht sollte sich der Aufsichtsrat der WBG zu gegebener Zeit einmal damit beschäftigen, ob Herr Kordter die richtige Besetzung für die Geschäftsleitung der WBG ist. Einfache Arbeitnehmer werden für weniger Inkompetenz fristlos entlassen.

Wenn Sie mir schreiben:

Die von Ihnen zu Unrecht ins Feld Sie angeführte "Mittagsruhe" gilt nach der entsprechenden Bundesimmissionsschutzverordnung nur für Haushalts- und Gartenarbeiten, nicht aber für gewerbliche Arbeiten. Baustellenarbeiten sind immer gewerblicher Natur.

kommt mir ein Grundsatz jeder Demokratie und jedes Rechtsstaates in den Sinn:

"Gleiches Recht für alle!"

Sie werden mir zustimmen, dass die Geräusche eines Rasenmähers leichter zu ertragen sind als kreischende Steinschneidearbeiten. Zumal die Nachbarschaft nicht jeden Tag und monatelang Rasen mäht.

Gegenseitige Rücksichtnahme sollte immer Grundlage menschlichen Zusammenlebens sein.

Es geht nicht immer darum Recht zu haben oder Recht zu behalten. Dies kann auch sehr schnell in Rechthaberei umschlagen. Mir scheint Herr Kordter und seine WBG scheinen für Rechthaberei empfänglich zu sein. Nur weil dies für sie am Einfachsten ist.

Außerdem leben wir hier nicht in einem ausgewiesenen Gewerbe - oder Mischgebiet.

Auch ist es eine Unverschämtheit, wenn ich mich beleidigen lassen muss, nur weil ich wenigstens zur Mittagszeit eine Stunde ohne Lärm sein will.

Von der Baustellenorganisation wäre dies, mit etwas gutem Willen leicht zu schaffen. Aber an gutem Willen scheint es bei Herrn Kordter zu fehlen. Ich werde das so nicht mehr hinnehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Hardy Riedel

Erstaunlicherweise meldete sich mal wieder die WBG mit unwahren und nichtsagenden Informationen.


Sehr geehrter Herr Riedel,

Ihre E-Mail von gestern haben wir erhalten.

Nach Auskunft unseres bauleitenden Architekten werden die Arbeiten für die Freiflächengestaltung definitiv Ende nächster Woche, d.h. zum 01. Juli 2011 beendet sein.


Wir bedauern dies, dass sich die Arbeiten, auch witterungsbedingt, etwas verzögert haben. Aber das ist nun mal so, dass ein Bauvorhaben nicht auf den Tag genau terminiert werden kann und mit Verzögerungen zu rechnen sind.

Wir entschuldigen uns, dass Sie dadurch Unannehmlichkeiten hinnehmen müssten und bitten um Ihr Verständnis.


Mit freundlichen Grüßen

Rudolf Kordter

Wohnungsbaugesellschaft

der Stadt Zirndorf m b H

Lichtenstädter Str. 13

90513 Zirndorf

Registergericht Fürth, HRB 541

Geschäftsführer: Rudolf Kordter, Klaus Bierwagen

Vorsitzender Aufsichtsrat: Thomas Zwingel, 1. Bürgermeister

Tel: 0911 / 60 46 26

Fax: 0911 / 60 51 36


Wieder dieser unsinnige Satz: " bla, bla, bla...und bitten um Ihr Verständnis."

Sehr geehrter Herr Kordter,

Sie schreiben mir: "Wir bedauern dies, dass sich die Arbeiten, auch witterungsbedingt, etwas verzögert haben."

Jetzt bin ich davon überzeugt, dass Sie mich "auf den Arm nehmen" wollen (höflich ausgedrückt).

-WITTERUNGSBEDINGT- ?!

Die Meteorologen sind sich einig. Dieses Frühjahr bzw. dieser Frühsommer, war das/der trockenste seit der Wetteraufzeichnung.

Jetzt frage ich mich schon, welche Art von Wetter die bau ausführenden Firmen benötigt hätten um im Zeitplan zu bleiben?

Verständnis habe ich dafür schon lange nicht mehr! Diese überstrapazierte Floskel können Sie getrost weglassen.

Mit freundlichen Grüßen

Hardy Riedel

Auch am 01. Juli 2011 war die Baustelle noch nicht abgeschlossen.

Sehr geehrter Herr Kordter,

was bedeutet für Sie das Wort definitiv? Wie lange wollen Sie noch unsere Nerven mit Ihrem Lärm strapazieren?

Auch diese Woche erfolgen kreischende Steinschneidearbeiten.

Gestern Abend 17:30 Uhr waren immer noch dröhnende Erdverdichtungsarbeiten zu hören. So das man seinen wohlverdienten Feierabend im Garten nicht genießen konnte.

Wissen Sie überhaupt was auf Ihrer Baustelle passiert?

Ich erwarte von Ihnen zeitnah ein Erklärung und Stellungnahme weshalb die Baustelle eben nicht, wie von Ihnen zum zweiten Male versprochen, beendet ist. Kommen Sie mir bitte nicht noch mal mit der Ausrede "witterungsbedingt". Das hatten wir schon. Auch können wir keinerlei Verständnis mehr für Ihren Lärmterror aufbringen.

Mit freundlichen Grüßen

Hardy Riedel

Daraufhin war völlige Funkstille. So ignoriert man einfach Beschwerden so lange, bis sich der Grund zur Beschwerde irgendwann erledigt hat. Oder bis der Beschwerdeführer einfach aufgibt oder gar wegstirbt. Auf die nun folgende Mail an den Ersten Bürgermeister der Stadt Zirndorf gibt es bis heute keine Antwort. Obwohl sie sich, oder gerade weil sie sich auch mit weiteren Missständen in dieser Stadt Zirndorf befasst. Am Ende war dann die Baustelle beendet. Fazit für die Verantwortlichen ist:

Das Problem wurde nicht gelöst aber erfolgreich aus gesessen. Das nächste Mal wird wieder so gehandelt. Denn dies ist die billigste Lösung.

Dem sollte der Wähler bei der nächsten Bürgermeisterwahl Rechnung tragen. Ich werde es tun und hoffe darauf, dass Verantwortungsträger in Zukunft eben nicht so "BILLIG" davon kommen

Sehr geehrter Herr Zwingel,

jetzt bin ich nicht mehr verärgert, sondern zornig. Nachdem Herr Kordter zunächst das Ende seiner lärmenden Baustelle für die 22.KW verkündet hatte, dies aber auf mehrmaliger Anfragedefinitiv für den 1. Juli 2011 in Aussicht stellte ging der Lärmterror die ganze letzte Woche (27.KW) unvermindert weiter.

Am Montag den 4.Juli 2011 war eine nachmittägliche Familienfeier im Garten hinterm Haus zunächst zum Scheitern verurteilt. Weil man auf Grund der lärmenden Erdverdichtungsarbeiten sein eigenes Wort nicht verstand.

Auf meine daraufhin gemachte Beschwerde am 5. Juli 2011 an Herrn Kordter bekam ich bis heute keine Antwort.

Stattdessen konnte man es, am Samstag den 9. Juli 2011 bis in die Abendstunden, auf Grund des Baulärmes, an keinem Ort des Hauses aushalten.

Den Erdverdichtungsarbeiten folgten nun laute Erdauflockerungsarbeiten zusammen mit kreischenden Steinschneidearbeiten.

Obwohl Herr Kordter angeblich der Gartenbaufirma angewiesen haben will, solch lärmende Arbeiten an Samstagen zu vermeiden.

Weniger Ignoranz, weniger Überheblichkeit und weniger Rücksichtslosigkeit seitens der WBG und Herrn Kordter, hätten es zur Selbstverständlichkeit werden lassen, nachdem klar war, dass der, als definitiv gesetzte 1. Juli 2011 als Ende der Bauarbeiten, nicht zu halten ist, die davon betroffenen Anwohner unaufgefordert zu informieren.

Wenn Sie mir in Ihrer letzten Mail an mich vom 20. Juni 2011 schreiben: Zitat Im übrigen kann ich den Baustellenlärm nicht ändern oder beseitigen, da es hierfür keine Rechtsgrundlage gibt. Die von Ihnen zu Unrecht ins Feld geführte "Mittagsruhe" gilt nach der entsprechenden Bundesimmissionsschutzverordnung nur für Haushalts- und Gartenarbeiten, nicht aber für gewerbliche Arbeiten. Baustellenarbeiten sind immer gewerblicher Natur. Zitat Ende

So kann ich dies nicht stehen lassen.

Es kann doch nicht sein, dass Bewohner eines reinen Wohngebietes monate- ja sogar jahrelang ungehemmten Baulärm hinnehmen müssen, nur weil Sie und die Stadteigene WBG das BImSchG nach Gutdünken auslegen.

Sind Sie schon mal auf den Gedanken gekommen, dass in Wohngebieten auch Schichtarbeiter leben können, die tagsüber auch einen Anspruch auf ungestörten Schlaf haben. Oder dass es Bewohner eines Wohngebietes geben könnte, die ihren schwerverdienten und ohnehin kurzen Heimaturlaub, nach einer Viermonatigen ununterbrochenen Dienstzeit auf See, ungestört zu Hause verbringen möchten. So ist es mir nämlich ergangen.

Ihre Art das BImschG zu Gunsten der WBG, und nur der, auszulegen, trägt diesen berechtigten Bedürfnissen der Anwohner wohl keinerlei Rechnung.

Von einem Bürgermeister hätte ich schon erwartet, dass er fähig und auch willens ist, hier ausgleichend einzugreifen. Doch da habe ich mich wohl geirrt.

Sich hinter Gesetzen verstecken, das ist doch wohl kein Ruhmesblatt.

Es gab Zeiten da funktionierte das Leben in einer menschlichen Gemeinschaft nicht durch pure Paragrafenreiterei.

Hochtrabend könnte man auch sagen, dass menschliches Zusammenleben wohl eher, eigentlich nur, im Sinne des Kategorischer Imperativ (falls Ihnen dergleichen geläufig ist) funktionieren kann.

Oder würden Sie sich für sich und Ihre Familie, einen jahrelang währenden Baulärm vor Ihrer Haustür wünschen?

Uns muten Sie ihn jedenfalls zu.

In den Anwesen Burgfarrnbacher Straße 61-65 sind insgesamt 6 neue Wohneinheiten entstanden. Nun müssen wir allerdings feststellen, dass nicht ein zusätzlicher PKW Stellplatz errichtet wurde.

Sicherlich auch eine Sonderregelung, die ausschließlich für die gemeindenahe WBG gilt.

Wenn ich von mindestens 6 zusätzlichen Fahrzeugen ausgehe dann verschärft dies, die ohnehin schon prekäre Parkplatzsituation, um Einiges.

Schon jetzt kommt es nicht selten vor, dass unsere Garagenausfahrt von fremden Fahrzeugen blockiert wird. Ein durchsetzbares Halteverbot gibt es ja an unseren Garagenausfahrten nicht.

Dadurch, dass auf beiden Seiten oft komplett alles zugeparkt ist, wird es für uns beim Verlassen der Garage zunehmend unübersichtlicher. Es gibt in der oberen Burgfarrnbacher Straße auch keine Geschwindigkeitsbegrenzung. So das wir zunehmend Gefahr laufen, beim Verlassen der Garage mit dem PKW, von einem, mit mindestens 50 Km/h und schneller fahrenden, Fahrzeug, welches die Burgfarrnbacher Straße herauf oder herunter kommt, gerammt zu werden. Denn nur sehr selten ist es möglich einen Einweiser dabei zu haben. Beim Buslinienverkehr oder der Müllabfuhr ist es für uns unmöglich aus unserer Garage herauszukommen.

Sicherlich werden Sie auch hier untätig bleiben. Weil Sie wieder etliche Gründe finden werden, nicht zuständig zu sein.

Im Übrigen sind wir, meine Frau und ich, als Nordstadtbewohner uns immer mehr darüber einig, dass Sie wohl eher nicht unsere Interessen als Bürgermeister vertreten.

Das vollmundig versprochene neue Nordstadtzentrum stellt sich heute als Dreckhaufen, Wohnungsleerstand mit Loch und Bauzaun dar.

Einkaufsmöglichkeiten in der Nordstadt gibt es so gut wie keine mehr. Kürzlich hat auch der Getränkemarkt auf der Burgfarrnbacher Straße zugemacht. Der direkte Weg zum REWE Markt ist durch Bahnschienen versperrt.

Der, als großer Wurf gepriesene, neue Innerstädtische Busfahrplan ist für Nordstadtbewohner ein einziger Flop. Schauen Sie sich doch mal den Fahrplan der Linie 150 im Hinblick auf eine aus Fürth ankommende Bahnverbindung an. Kurz vor Ankunft der Bahn fährt dieser Bus ab. Man hat dann die Wahl zwanzig Minuten zu warten oder dann doch zu Fuß nach Hause zu gehen.

Jetzt steht auch noch zu befürchten, dass der Marktkauf im nächsten Jahr geschlossen wird. Ein pressewirksamer Solidaritätseinkauf des Bürgermeisters und Unterschriftenlisten werden die kühlen Rechner des Marktkauf bzw. Edeka-Unternehmens wohl nicht überzeugen. Denn sie haben schon längst erkannt, dass jeder verdiente Euro nur einmal ausgegeben werden kann.

Wer seinen Einkauf im neuen Edeka – Markt tätigt wird wohl kaum im Marktkauf in der Zirndorfer Innenstadt einkaufen. Zumal der Marktkauf noch nicht einmal mit anderen Angeboten punkten kann.

Warum ist Ihnen dies nicht aufgefallen, als Sie und Ihr Stadtrat, die politischen Weichen für den neuen Edeka Markt stellten?

Auf der Rothenburger Straße gibt es im Abstand von ca 1,5 Km zwei nagelneue Norma Märkte. Was glauben Sie wie lange es dauert bis der kleine Norma Markt in der Zirndorfer Innenstadt verschwunden ist?

In der Zirndorfer Nordstadt gibt es keine Sparkassenfiliale oder Geldautomaten. Auf dem Kauflandareal wurde jedoch zügig ein Container mit Geldautomat der Sparkasse errichtet.

Dort wo es in der Nordstadt ehemals eine Sparkassenfiliale gab, residiert jetzt Herr Kordter. Ein Geldautomat wäre an dieser Stelle jedoch besser. In jedem Falle wäre er nützlicher.

Ich weiß schon. Auch hier werden alle anderen schuld sein nur nicht Sie. Auch hier werden Sie sich nicht einmischen dürfen.

Frage? Was macht eigentlich ein Bürgermeister? Ich meine, außer „Erste Spatenstiche“ ausführen und zu „Eisernen Ehejubiläen“ gratulieren.

Eins haben wir allerdings in der Zirndorfer Innenstadt. Wir haben eine Apothekendichte, die man wohl nur noch in türkischen Touristenorten findet. Das ist wirklich toll. Wir sollten den zukünftigen Leerstand, wie in der Türkei, mit Teppichhändlern und Händlern mit gefälschten Markenwaren auffüllen. Vielleicht ist unter den Teppichhändlern mal einer dabei, der uns einen fliegenden Teppich verkauft. Dann könnten wir auf die Rothenburger Straße zum Einkaufen fliegen.

Auch ein Innerstädtisches „Marken-Piraterie-Outlet“ würde kauffreudiges Publikum in die Innenstadt locken. (Vorsicht Sarkasmus!)

Mit freundlichen Grüßen

Hardy Riedel

Sehr geehrter Herr Kordter,

es ist schon direkt beleidigend für wie blöd Sie uns halten. Da schicken Sie mir jetzt den Verantwortlichen der Gartenbaufirma vorbei. Der verspricht mir unter anderem, dass laute Arbeiten in der Mittagszeit (von 12:00 bis 13:00 Uhr) unterbleiben, weil seine Mitarbeiter ja schließlich auch Mittag machen. Doch kaum ist er verschwunden erfolgen jetzt 12:45 Arbeiten mit der Kettensäge direkt vor unserem Haus.

Jetzt, wo die Baustelle sich, auch für Laien ersichtlich, tatsächlich ihrem Ende nähert schicken Sie mir den Mann von der Gartenbaufirma vorbei. Was habe ich jetzt nach all dem unerträglichen Lärm und den massivsten Beschwerden der letzten Monate davon, wenn er mir jetzt vollmundig das Ende des Lärmes verkündet. Das hat doch schon Methode. Sie haben auf unser Kosten Ihren Bau durchgezogen so wie Sie es wollten, ohne Rücksicht auf Verluste. Wirklich beleidigend für wie blöd Sie uns halten.

Guten Tag

Hardy Riedel

Ende des sinnlosen E-Mail Dialog am 12.Juli 2011 in derselben Woche 28 KW war dann auch Schluss mit der Baustelle

Donnerstag, 25. März 2010

Bundestagskandidat unter Hausarrest

Ja sie haben richtig gelesen. Die Überschrift beschreibt auf kürzestem Wege, wie man in diesem, ach so demokratischen Land, unbequeme, weil kritische Menschen, bei der Ausübung ihrer demokratischen Rechte behindert. Ja, wie man ihnen sogar, die persönliche, jedoch durch die Deutsche Verfassung garantierte, Freiheit einschränkt.

Im Rahmen seiner politischen Arbeit, als Begründer der WIR - Bewegung sowie als Bundestagskandidat für die Bundestagswahl 2009 schickte Peter Klis den unten stehenden Hilferuf an die ARGE in Giessen - GIAGmbH




Aus welchem Grund dieses Schreiben von Peter Klis verfasst und verschickt worden ist, erklärt sich von selbst, wenn man diesem Link folgt.

Doch anstatt hier Hilfe zu bekommen bekam er ein Schreiben der ARGE in Giessen - GIAGmbH , die im Auftrag der Bundesarmutsagentur tätig ist, in dem es unter anderem heißt.

ZITAT: Sie verpflichten sich, sich spätestens innerhalb von 3 Tagen auf alle Stellenangebote der GIAG mbH, die schriftlich, persönlich oder telefonisch unterbreitet wurden, zu bewerben.

Halten Sie sich innerhalb des zeit- und ortsnahen Bereiches auf, muss sichergestellt sein, dass Sie persönlich an jedem Werktag an Ihrem Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt unter der von Ihnen benannten Anschrift (Wohnung) durch Briefpost erreichbar sind.

Bei einer unangemeldeten oder unerlaubten Ortsabwesenheit entfällt der Anspruch auf Arbeitslosengeld
""' Aufenthalt unerlaubt verlängert, besteht ab dem ersten Tag der unerlaubten Ortsabwesenheit kein Anspruch auf Leistungen mehr. ZITAT Ende.

Nun wird man sicherlich gleich sagen: „Dies kann man von einem Menschen, der von Steuergeldern alimentiert (eine wirklich würdelose Bezeichnung) wird erwarten.
Doch muss man sich dazu einige andere Dinge vor Augen führen.
Führende Politiker ( Merkel, Westerwelle, Steinmeier & Co) werden auch vom Steuerzahler alimentiert und das nicht zu knapp. Über ihre Arbeitsleistung lässt sich, wie die jüngste Wortmeldung des Bundespräsidenten deutlich macht, trefflich streiten.
Was würden Merkel, Westerwelle, Steinmeier & Co sagen, wenn ihre Bewegungsfreiheit, gerade wenn sie parteipolitisch unterwegs sein wollen, derart eingeschränkt werden würde?

Gerade an diesem Beispiel wird deutlich, wie die unsägliche Hartz IV Gesetzgebung, die durch die Verfassung verbrieften Freiheitsrechte mit Füssen tritt.

Denn was bedeutet es denn für einen politisch aktiven Mensch, wie Peter Klis wenn er, wie von der Arge gefordert, an sein Telefon gefesselt ist.

Dies bedeutet für ihn Hausarrest!

Zum einen ist nicht sichergestellt, dass man seitens der ARGE nicht einfach behaupten kann, man hätte angerufen um Peter Klis die „Arbeitstelle seines Lebens“ anzubieten.
Es ist einfach lächerlich zu unterstellen, einen solchen Arbeitplatz ausgerechnet jetzt in solcher Kürze aus der Versenkung zu heben. Wenn dem so wäre, muss man sich schon fragen:

„Warum ist dies nicht schon längst geschehen?“

(Ich möchte gerade in diesem Zusammenhang auf den Artikel in der WIR Zeitung „Arbeitslos / Arbeitsuchend ohne Leistungsbezug hinweisen)

Zum anderen ist es das Recht jedes Bürgers dieses Staates freizügig innerhalb Deutschlands, Europas und der Welt zu reisen ohne vorher um Erlaubnis zu bitten..

Muss der Deutsche Bürger hier erleben wie man um die Ärmsten einen neuen Stacheldraht zieht und eine neue „Innerdeutsche Mauer“ erbaut. Wie die Freiheit und Freizügigkeit für Einige in dieser Gesellschaft ausgeschlossen wird.

Dies ist Verfassungswidrig! So wie die ganze Hartz IV Gesetzgebung Verfassungswidrig ist!

Der Fall Peter Klis macht dies überdeutlich. Hier soll nicht nur ein unbequemer, weil kritischer Bürger mundtot gemacht werden. Nein hier will man ganz gezielt Freiheits-und Bürgerrechte aushebeln.

Gerade die Deutsche Geschichte zeigt, dass dies ein gefährliches Spiel ist.


Wisst ihr überhaupt noch was ihr tut?!



Donnerstag, 19. November 2009

Artikel aus der mexikanischen Tageszeitung "La Jornada"

Mexikanische Gedanken zur Schweinegrippe
Pandemie der Profitg(e)ier
Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Menschen an der Malaria, die ganz einfach durch ein Moskitonetz geschützt werden könnten. Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.
Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Mädchen und Jungen an Durchfallerkrankungen, die mit einer isotonischen Salzlösung im Wertvon ca. 25 Cent behandelt werden könnten. Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.
Die Masern, Lungenentzündungen und andere, mit relativ preiswerten Impfstoffen heilbare Krankheiten rufen jedes Jahr bei fast 10 Mio.Menschen den Tod hervor. Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.
Aber als vor einigen Jahren die famose "Vogelgrippe" ausbrach, überfluteten uns die globalen Informationssysteme mit Nachrichten. Mengen an Tinte wurden verbraucht und beängstigende Alarmsignale ausgegeben. Eine Epidemie, die gefährlichste von allen!
Eine Pandemie!
Die Rede von der schrecklichen Krankheit der Hühner ging um den Globus.
Und trotz alledem, die Vogelgrippe hatte weltweit "nur" 250 Menschen zubeklagen. 250 Menschen in zehn Jahren, das ist ein Mittel von 25 Menschen pro Jahr.
Die normale Grippe tötet jährlich weltweit ca. 500.000 Menschen.
Eine halbe Million gegen 25 .
Einen Moment mal.
Warum wird ein solcher Rummel um die Vogelgrippeveranstaltet?
Etwa weil es hinter diesen Hühnern einen "Hahn" gibt, einen Hahn mitgefährlichen Sporen.
Der transnationale Pharmariese Roche hat von seinem famosen Tamiflu zig Millionen Dosen alleine in den asiatischen Ländern verkauft.
Obgleich Tamiflu von zweifelhafter Wirksamkeit ist, hat die britische Regierung14 Mio. Dosen zur Vorsorge für die Bevölkerung gekauft.
Die Vogelgrippe hat Roche und Relenza, den beiden Herstellern derantiviralen Produkte milliardenschwere Gewinne eingespült.
Zuerst mit den Hühnern, jetzt mit den Schweinen.
Ja, jetzt beginnt die Hysterie um die Schweinegrippe. Und alle Nachrichtensender der Erde reden nur noch davon. Jetzt redet niemand mehr von der ökonomischen Krise, den sich wie Geschwüre ausbreitenden Kriegen oder den Gefolterten von Guantanamo.
Nur die Schweinegrippe, die Grippe der Schweine? Und ich frage mich, wenn es hinter den Hühnern einen großen Hahn gab, gibt es hinter den Schweinen ein "großes Schwein"?
Was sagt ein Verantwortlicher der Roche dazu: "Wir sind sehr besorgt um diese Epidemie, soviel Leid, darum, werden wir das wundervolle Tamifluzum Verkauf anbieten."Und zu welchem Preis verkaufen sie das wunderbare Tamiflu?
OK, wir haben es gesehen. 50 US$ das Päckchen.
50 US$ für dieses Schächtelchen Tabletten?
Verstehen Sie doch, die Wunder werden teuer bezahlt.
Das was ich verstehe ist, dass diese multinationalen Konzerne einen guten Gewinn mit dem Leid der Menschen machen .
Die nordamerikanische Firma Gilead Sciences hält das Patent für Tamiflu.
Der größte Aktionär dieser Firma ist niemand weniger als die verhängnisvolle Person, Donald Rumsfeld, der frühereVerteidigungsminister der US-Administration George W. Bushs, der Urheberdes Irak-Krieges. Die Aktionäre von Roche und Relenza reiben sich die Hände, sie sind glücklich über die neuen Millionen-Gewinne mit dem zweifelhaften Tamiflu.
Die wirkliche Pandemie ist die Gier, die enormen Gewinne dieser"Gesundheitssöldner".
Wir sind nicht gegen die zu treffenden Vorbeugemaßnahmen der einzelnen Staaten.
Aber wenn die Schweinegrippe eine so schreckliche Pandemie ist, wie sie von den Medien angekündigt wurde, wenn die Weltgesundheitsorganisationso besorgt ist, um diese Krankheit, warum wird sie dann nicht zum Weltgesundheitsproblem erklärt und die Herstellung von Generika erlaubt, um sie zu bekämpfen? Das Aufheben der Patente von Roche und Relenza und die kostenlose Verteilung von Generika in allen Ländern, die sie benötigen, besonders in den ärmeren, wäre die beste Lösung. Übermitteln Sie diese Nachricht nach allen Seiten, so wie es mit Impfstoffen gemacht wird, damit alle diese Seite der Realität dieser"Pandemie" erkennen.
Aus der mexikanischen Tageszeitung "La Jornada"

Dienstag, 17. November 2009

Zu Risiken und Nebenwirkungen...

...der sogenannten "Schweinegrippeimpfung" fragen sie besser nicht!



Folgender Brief kursiert derzeit im Netz:



Wer es noch nicht weiß: Die beiden Impfstoffe gegen die so genannte "Schweinegrippe" Pandemrix(r) und Focetria(r), enthalten als Adjuvans (Wirkverstärker) Squalen.Beim Menschen ist Squalen bei den US-Soldaten des ersten Golfkriegs als Impfverstärker engesetzt worden. 23-27%, also jeder Vierte von ihnen und auch solche, die zu Hause blieben(!), bekamen die sog.Golfkriegskrankheit, mit chronischer Müdigkeit, Fibromyalgie (Muskelrheuma), neben Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen, persistierenden Kopfschmerzen, Erschöpfung und ausgedehnten Schmerzen charakterisiert.Die Krankheit kann auch chronische Verdauungsprobleme und Hautausschlag einschließen.Die Erkrankung hat sich seit 1991 also seit 18 Jahren nicht gebessert.Bei 95% der Geimpften mit Golfkriegssyndrom wurden Squalen- Antikörper gefunden, bei den Geimpften aber nicht Erkrankten bei 0%. Erst nach mehr als 10 Jahren wurden die Schäden vom US-Verteidigungsministerium anerkannt.Wenn die Bundesregierung ihren Willen durchsetzt und 35 Millionen Menschen geimpft werden, ist damit zu rechnen, dass 8-9 Millionen Bundesbürger für die nächsten Jahrzehnte unter chronischer Müdigkeit und Fibromyalgie etc. leiden werden.Geben Sie dieses Email bitte an möglichst viele ihrer Bekannten weiter.Juliane SacherFachärztin für AllgemeinmedizinBergerstr. 17560385 FrankfurtT: 069 - 921 89 90F: 069 - 921 89 990http://www.praxis-sacher.de/



(Vorsicht Satire) Bei Risiken oder Nebenwirkungen fragen sie lieber nicht! Sondern, fressen sie den Beipackzettel. Sagen sie aber nichts davon dem Arzt oder Apotheker und schon gar nicht der Pharma Industrie. Sie würden nur beim Geld scheffeln stören. (Vorsicht Satire)

Mittwoch, 30. Juli 2008

Karlsruhe kippt Rauchverbote

Heute in der süddeutschen Zeitung:


Karlsruhe kippt Rauchverbote
Die Rauchverbote in Baden-Württemberg und Berlin sind verfassungswidrig: Damit darf in kleinen Eckkneipen wieder geraucht werden. Auch andere Bundesländer müssen nun ihre Gesetze überarbeiten.Von Heribert Prantl

Schon in wenigen Stunden über 220 Kommentare auf diesen Artikel. Das spricht für sich. Hier ist mein Kommentar zu diesem Artikel:

Das habt ihr nun davon....
einfach gedankenlos Gesetze zu erlassen, nur weil ihr Politiker selbstherrlich meint das Volk übergehen zu können. Das zahlt sich eben nicht immer aus.
Hallo ihr volksentfernte Politiker und Gesetzgeber. Außer eine ganze Reihe von Wählern verprellt zu haben, habt Ihr nichts gekonnt. Also nächstes Mal Gehirn einschalten und Dinge zu Ende denken. Es ist ja nicht so, dass Euch niemand auf den Blödsinn, den Ihr verzapft habt, hingewiesen hätte. Siehe hier!

In Bayern sind im September Landtagswahlen. Heute stand in der BILD Zeitung: Die CSU nur noch bei 48%.
Die absolute Mehrheit für die CSU ist also verspielt. Das völlig sinnlose Rauchverbot hat da sicherlich einen Beitrag geleistet. Wenn man so mit dem Wahlvolk umgeht dann braucht man sich als Partei über Stimmverluste nicht zu wundern.

Mittwoch, 2. Juli 2008

Denkmale von fragwürdiger Art Teil 2

Bildquelle: http://www.focus.de/politik/deutschland/stoiber/beckstein_did_16688.html

Dieser Artikel bezieht sich auf einen Beitrag der WIR-Zeitung vom 20. Juni 2008


Am Donnerstag, 26. Juni 2008, 20.15 Uhr in Zirndorf, HOB-Center, Brandstätterstr. 2-10 händigt Ministerpräsident Beckstein das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse an Horst Brandstätter, Inhaber der Firma geobra-Brandstätter, bekannt als Hersteller von Playmobil aus und gratuliert mit seiner Frau Marga Beckstein zum 75. Geburtstag. Die Auszeichnung für das Lebenswerk ehrt sein unternehmerisches und gesellschaftlich besonders verantwortungsvolles Wirken.





Das ist ein Schlag ins Gesicht für jedes Opfer von psychischer Gewalt am Arbeitsplatz. Verabreicht von Bundespräsident Horst Köhler und Ministerpräsident Günter Beckstein.


Von was für (Un)Menschen wird dieses Land eigentlich regiert?


Es ist eine Schande!!!

Freitag, 20. Juni 2008

Denkmale von fragwürdiger Art

Am 27. Juni 2008 feiert Herr Horst Brandstätter (Alleininhaber der Fa. Geobra Brandstätter, besser bekannt unter dem Namen „Playmobil“) seinen 75. Geburtstag.

Natürlich feiert ein solch reicher Mann im großen Stil und mit viel Pomp. Er feiert seinen „Ehrentag“ dieses Jahr in seinem Denkmal.
Sein Denkmal ist ein völlig verglaster Protzbau, der noch immer keinem wirklichen Zweck zugeführt werden konnte. Ein Denkmal oder Mahnmal eben, wie es schon einige, gerade im Raum Nürnberg gibt, dessen Zweck und Grund ihres Bestehens wohl eher fragwürdig ist.

Nun beim Bau jenes HOB – Centers (nomen est omen, HOB = Horst Brandstätter) wurde nicht gekleckert sondern geklotzt. Dies galt besonders in finanzieller Hinsicht.

So wurden unter anderem im Vorfeld des Baues, viele teure 1:1 Modelle gebaut um der mangelhaften Vorstellungskraft der Entscheidungsträger etwas auf die Sprünge zu helfen. Ein Höhepunkt dieser teuren Modellorgie war sicherlich der Bau eines 1:1 Modells einer Männertoilette. Jeder der vielen Entscheidungsträger konnte sich somit ganz klar vorstellen, welches Bild er beim Wasserlassen abgibt.

Geld spielte, wie bereits erwähnt nur eine untergeordnete Rolle. Geld hat Herr Brandstätter in Mengen.
Erst recht seit dem in der Firma Geobra Brandstätter nach „Gutsherrenart“ entlohnt wird, willkürlich und rechtswidrig eine 40 Stunden Woche ohne Lohnausgleich wieder eingeführt wurden ist und man Diejenigen, die ihr gutes Recht einfordern, gnadenlos aus dem Unternehmen mobbt.

Über Wert und Unwert eines Denkmals lässt sich trefflich streiten. Diese Entscheidung liegt im Auge des Betrachters. Wissen wie aber auch Hintergrundwissen sind für eine solche Einschätzung notwendig.
Für mich wird dieses „Denkmal“ wohl eher ein Mahnmal sein.
Ein Mahnmal dafür, dass Menschlichkeit für manchen Hochdekorierten „Wirtschaftslenker“ nur eine leere Worthülse ist.

Ein Mahnmal dafür, dass in diesem heutigen Deutschland, mal wieder ganz legal die Menschenrechte mit Füssen getreten werden können.

Ein Mahnmal dafür, dass Geld- und Wirtschaftsinteressen immer wieder das Grundgesetz und die Menschenrechte aushebeln können.

WIR dürfen gespannt sein, welche Ehren solchen Vertretern eines unmenschlichen Kapitalismus neuer Art an ihren Geburtstagen zuteil werden wird.Der Bundespräsident Horst Köhler hat dies ja bereits schon vorgemacht: Folgender Brief macht dies deutlich. Dieser Brief blieb bis heute unbeantwortet.
Was WIR in jedem Falle erleben dürfen, werden die Sonntagsreden einiger „Vertreter des öffentlichen Lebens“ sein.Die sich damit nur outen, dass sie nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes stehen. Die damit deutlich machen, dass sie für Folter, also für psychischer Gewalt am Arbeitsplatz, sind und ihnen die Menschenrechte völlig wurst sind
Ein Fall für den Verfassungsschutz??? (Vorsicht Satire)